Angeltagebuch vom 28.3.2026

Heute ging es für mich nur kurz für etwa zwei Stunden an einen kleinen Weiher – bei strahlendem Sonnenschein und nahezu perfekten Bedingungen, zumindest auf den ersten Blick. Laut den Statuten des Anglervereins war das Angeln ausschließlich mit Naturködern erlaubt, weshalb ich meine Strategie entsprechend anpassen musste.

Ich entschied mich für eine feine, aber dennoch aktive Methode: eine auftreibende Montage mit einem Glassbirolino und Forellenteig. Diese Kombination ermöglicht es, den Köder in unterschiedlichen Tiefen zu präsentieren und dabei dennoch eine gewisse Lebendigkeit ins Spiel zu bringen.

An meiner zweiten Rute wollte ich das Ganze noch etwas reizvoller gestalten und kombinierte den weißen Forellenteig zusätzlich mit einer Bienenmade. Diese Montage legte ich zunächst ruhig im Wasser ab, während ich mit der ersten aktiv suchte.

Trotz intensiven Probierens und etwa eineinhalb Stunden Einsatz blieb der erhoffte Biss jedoch aus. Weder die schlichte, helle Farbwahl – weißer Teig und weiße Bienenmade – noch die Präsentation konnten die Forellen an diesem Tag überzeugen.

Solche Phasen gehören beim Angeln einfach dazu und sind selbst für erfahrene Angler keine Seltenheit.

Was ich aber definitiv sagen kann: Die Montage mit Forellenteig und Bienenmade ist äußerst interessant. Besonders beim langsamen Einholen entwickelt sie ein sehr lebendiges Spiel.

Die Bienenmade sorgt dabei für zusätzliche Bewegung, wodurch der Köder erstaunlich realistisch wirkt – fast wie ein kleines, fliehendes Beutetier. Genau dieses Verhalten kann bei Forellen den Jagdinstinkt auslösen und sie zum Biss verleiten.

Auch wenn es heute nicht zum Fang gereicht hat, nehme ich aus diesem kurzen Trip dennoch etwas mit. Die Montage hat Potenzial und wird definitiv nochmal zum Einsatz kommen. Vielleicht möchtet ihr sie ja ebenfalls einmal ausprobieren und beobachten, wie sie sich unter Wasser verhält – das ist wirklich spannend zu sehen.

Am Ende zählt ohnehin mehr als nur der Fang:

Die Sonne hat geschienen, es war angenehm warm, und ich konnte die Zeit am Wasser in vollen Zügen genießen. Auch ohne Fisch war es somit ein rundum gelungener Angeltag.

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