Heute Morgen, am 16. März, trafen wir uns bereits um 6:45 Uhr an einem Angelweiher unseres Fischereivereins. Der Weiher ist etwa 300 Meter lang und erreicht an seiner tiefsten Stelle ungefähr drei bis vier Meter. Es war ein frischer Start in den Tag – schätzungsweise um die fünf Grad, dazu wehte ein kalter Wind, der die Temperaturen noch kühler wirken ließ.
Vor kurzem wurden in diesem Gewässer Forellen, insbesondere Bachforellen, eingesetzt. Heute war der Tag, an dem der Weiher offiziell wieder zum Befischen geöffnet wurde. Gemeinsam mit meinen Freunden hatten wir uns vorgenommen, mit Spoons zu angeln. Farblich entschieden wir uns vor allem für rote und orange Varianten, da diese bei Forellen häufig sehr gut funktionieren.
Mein Kollege hatte relativ schnell Erfolg und konnte vier Bachforellen fangen. Kurz darauf gelang es auch mir, meine ersten zwei Bachforellen zu landen. Innerhalb der darauffolgenden Stunde konnte ich noch zwei weitere Fische fangen.
Unsere Vorgehensweise war recht simpel: Nach dem Auswerfen ließen wir die Spoons zunächst relativ lange absinken, damit sie in die tieferen Wasserschichten gelangen konnten. Anschließend zogen wir sie langsam ein, was an diesem Morgen besonders gut funktionierte.
Beim Biss setzten wir bewusst keinen klassischen Anhieb. Stattdessen kurbelten wir einfach weiter, bis sich der Fisch von selbst am Haken gehakt hatte. Diese Technik verwenden wir in unserem Team regelmäßig und sie hat sich auch heute wieder bewährt.
Nach etwa zwei Stunden hatten wir unsere Fische bereits gefangen. Damit war der Angeltag zwar kurz, aber durchaus erfolgreich – und wir konnten zufrieden den Heimweg antreten.