Kapernsauce ist eine klassische, leicht säuerlich-würzige Sauce, die hervorragend zu Fisch passt – besonders zu Forelle. Häufig wird sie zu Gerichten wie Forelle Müllerin Art oder Königsberger Klopse serviert. Sie ist relativ einfach zuzubereiten und braucht nur wenige Zutaten.
Zuerst bereitest du die Basis der Sauce vor. In einem kleinen Topf lässt du etwa 30–40 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Wenn die Butter flüssig ist, rührst du ungefähr einen Esslöffel Mehl ein. Diese Mischung nennt man Mehlschwitze. Dabei rührst du ständig mit einem Schneebesen oder Holzlöffel, damit nichts anbrennt. Die Mehlschwitze sollte nur leicht hell bleiben und nicht braun werden.
Dann gießt du langsam etwa 250–300 ml Flüssigkeit dazu. Klassisch nimmt man Fischfond oder Gemüsebrühe, zur Not funktioniert auch Wasser mit etwas Brühepulver. Wichtig ist, die Flüssigkeit schrittweise unter ständigem Rühren dazuzugeben, damit keine Klümpchen entstehen. Währenddessen dickt die Sauce langsam an.
Wenn die Sauce eine cremige Konsistenz hat, kommen die Kapern dazu. Nimm etwa ein bis zwei Esslöffel Kapern aus dem Glas. Viele geben auch einen kleinen Schuss von der Kapernlake mit hinein, weil sie der Sauce eine angenehme Säure gibt. Danach kannst du die Sauce mit etwas Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken.
Zum Schluss rühren viele noch einen kleinen Schluck Sahne oder ein Stück kalte Butter ein. Dadurch wird die Sauce runder und cremiger. Wenn du möchtest, kannst du auch etwas fein gehackte Petersilie dazugeben.
Die fertige Kapernsauce passt besonders gut zu gebratenem oder gedünstetem Fisch, zu Kartoffeln oder zu einfachen Beilagen wie Salzkartoffeln oder Reis. Gerade bei frisch gefangener Forelle ist die Kombination aus zartem Fisch, Buttergeschmack und der leicht salzig-säuerlichen Note der Kapern sehr klassisch und harmonisch.
Wenn du willst, kann ich dir auch noch kurz erklären, wie man eine Forelle perfekt brät, sodass sie außen knusprig und innen saftig bleibt.